10.09.08
Das größte Hörgewohnheitsforschungsprojekt der Welt
Mit iTunes 8 hat Apple den neuen iTunes Genius auf die Menschheit losgelassen. Der Genius zeigt einerseits zum aktuellen Song, den man anhört, ähnliche Musik an, andererseits kann er Playlisten auf Basis eines ausgewählten Songs erstellen, die dann ähnliche Musik enthalten.
Leider basiert das System wohl nur auf der Musik, die im iTunes Music Store erhältlich ist. Damit ist die Nützlichkeit doch sehr eingeschränkt. Außerdem nimmt sich iTunes die Freiheit, Daten zur kompletten iTunes-Bibliothek an Apple zu schicken. Apple kriegt dadurch einiges an Daten und baut sicherlich eine sehr interessante Datenbank damit auf… Vermutlich werden sie die irgendwann gut zur Musikvermarktung nutzen können.
Ich habe das Feature kurz ausprobiert, aber bei der Musik, die ich höre, bringt es nicht sehr viel. Ich bleibe lieber bei last.fm.
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04.06.08
Road-Tagebuch (1)
Ein paar Kleinigkeiten von der Tour mit Diversity Praiz!:- Die EMG-Pickups meines (zugegebenermaßen sehr günstigen) Spector-Sechssaiters fangen unter bestimmten Umständen doch arg viel Einstrahlungen vom Licht ein - schade. Der Tobias kommt damit viel besser zurecht (abgesehen davon, dass er auch viel besser klingt). Damit ist die Jagdsaison für einen neuen Sechssaiter offiziell eröffnet :-).
- Mein Glockenklang Soul kam mit Lukas' 6x10"" EBS-Box sehr gut zurecht. Das war eine angenehme Kombination, die ich in Zukunft sicher gerne wieder so verwenden werde.
- Ich weiß nicht, warum - irgendwie habe ich den Eindruck, dass Beltpacks für In-Ear gerne in die Knie gehen und alles mögliche mit dem Sound machen, sobald viel Leistung reinkommt. Mit einer Kopfhörerverlängerung klang's deutlich besser.
- Irgendwo auf der Tour ist mir meine Flasche DR String Life abhanden gekommen - schade! Für verschweißte Saiten ist es immer gut, sowas zur Hand zu haben...
Verfasst von crenz um 12:28 | Kommentare (0) | TrackBack
21.05.08
Komponisten unter sich
»Herzl. Gruß! Können Sie Ihre Adresse wirklich nicht kürzen? Schönberg«.Die Zeit berichtet von einem neuen Buch, das den Briefwechsel zwischen Arnold Schöneberg und Alban Berg dokumentiert. Klingt faszinierend!
Verfasst von crenz um 10:46 | Kommentare (0) | TrackBack
15.05.08
Anstehende Tour mit Diversity Praiz!
(Aus aktuellem Anlass ein Crosspost von lobpreis.de)
Es wird Zeit, auf ein Projekt hinweisen, das mir sehr am Herzen liegt: Diversity Praiz!, ein Gospel/Soul/R'n'B'/Hip Hop-Projekt (lässt sich nicht so leicht eingrenzen ;-)).
Letztes Jahr haben wir als eine Gruppe von Freunden aus Stuttgart, Heidelberg und Littau begonnen, uns eine Reihe von Songs von Israel & New Breed, Kirk Franklin u.a. zu erarbeiten. Was zunächst als eine "Timing"-Probewoche im Proberaum in Rotkreuz begann, hat sich mittlerweile zu einem großen Projekt gemausert. Mittlerweile haben wir noch ein paar Musiker mehr gewonnen, eine Bläser-Section aus Mannheim, zwei Hip-Hop-Tänzer, eine geniale Gruppe von Sängern aus Deutschland und der Schweiz, drei Sänger aus London, die extra für die Probewoche und die Konzerte kommen sowie zahlreiche Helfer, die vorbereiten, texten, kochen, filmen, Videoschnitt machen, aufbauen und vieles mehr.
Für uns ist es überwältigend zu sehen, wie Gott uns hier Leute an die Seite gestellt hat, die das Projekt mittragen, und wie so langsam aber sicher unsere Vision Form annimmt. Und für mich persönlich ist das Projekt die Erfüllung eines langgehegten Traums: Mit Musik, Gesang, Tanz, Show in professioneller Qualität Gott alle Ehre machen.
Das Ganze ist im Moment mit ziemlich intensiver Vorbereitungsarbeit in allen Bereichen verbunden - musikalisch, technisch, organisatorisch, geistlich, ... Ende Mai bringen wir dann das Projekt in vier Konzerten auf die Bühne. Die Konzerttermine sind auf der Homepage verfügbar; besonders hinweisen möchte ich auf die Premiere in der Schüür in Luzern am 29.05 sowie auf das Konzert in Pforzheim (für die Tour das einzige Konzert in Deutschland) am 01.06. Die Schüür ist ein recht cooler Club in Luzern; ich freue mich schon sehr darauf, in der Location mit dem Programm aufzutreten.
Und natürlich hoffen wir auf viele Leute, die sich von dem Projekt begeistern lassen und zu den Konzerten kommen. Damit bist auch du gemeint :-). Mehr Informationen gibt's auf der Homepage des Projekts. Tickets sind auch schon im Ticketvorverkauf erhältlich, also greift fleißig zu :-).
Verfasst von crenz um 13:39 | Kommentare (0) | TrackBack
04.04.07
Komische Musik
Für Musiker ist YouTube eine echte Schatzkiste. Eine Suche nach z.B. "muppet show" findet einige sehr schöne Videos von bekannten Musikern, die in der Muppet Show Station machten. Dadurch habe ich auch ein Video mit dem wunderbaren Victor Borge gefunden, der sowohl ein hervorragender Musiker als auch sehr lustig ist. Ich hatte vorher noch nie von ihm gehört.
Und zum Thema hervorragend und lustig bietet sich auch ein Besuch bei Igudesman and Joo an, die eine kongeniale Kombination von klassischer Musik und Komödie vorführen.
Verfasst von crenz um 20:36 | Kommentare (0) | TrackBack
15.12.06
Ich schreib' einen Hit!
Der [iTunes] Musikshop scheint in hohem Maße ein Saisongeschäft zu sein. Das hätte er dann mit dem gesamten Plattenhandel gemein, der auch regelmäßig ein ausgeprägtes und mitunter schmerzhaftes Sommerloch erlebt, vor Weihnachten hingegen seine größten Umsätze macht.
…
Wer heute in Deutschland einen Top-20-Hit landen will, braucht dafür in lauen Wochen nur wenige Hundert Verkäufe - und meist nicht mehr als vier Akkorde.
Interesssante Daten, die Spiegel Online da nennt. Ich habe auch schon mal gehört, dass die Zahlen, die man für Silber-, Gold- und Platinplatten erfüllen muss, deutlich herabgesetzt wurden. Mit ein weniger Bloggerunterstützung sollte es doch möglich sein, nächsten Sommer eine Hitsingle zu veröffentlichen ;-).
Wobei die dann so schnell vergessen wäre wie die meisten anderen „Hits“.
Vielleicht ist das Business gar nicht so viel kurzlebiger geworden, vielleicht gibt es gar nicht weniger gute Musik, die bleibt, als früher. Vielleicht ist der einzige Unterschied zu früher, dass einfach nur zu viel schlechte Musik gehypt ohne einfach mal abzuwarten, ob sie sich durchsetzt oder nicht.
Verfasst von crenz um 07:53 | Kommentare (0) | TrackBack
26.10.06
Emagic EXSP24 / EVP73 Updates
Einige Zeit nachdem Apple Emagic übernommen hatte, haben sie die ursprüngliche Website von Emagic dicht gemacht und die Produkte in ihr eigenes Portfolio integriert. Weil ich kürzlich Logic 6 neu installieren musste, musste ich über die von Apple eingerichteten Emagic Legacy Product Support-Seiten ein paar Updates herunterladen. Apple hat allerdings vergessen, zwei recht wichtige Updates auf den Downloadserver draufzunehmen: EXSP24 1.1 und EVP73 1.1.
Und auf der Suche nach diesen URLs habe ich einen sehr interessanten Tipp gefunden, wie man mit EXSP24 seine eigenen EXS-Samples erstellen kann. Das könnte ganz nützlich sein – bis ich mir das Logic 7-Update leiste.
Verfasst von crenz um 23:14 | Kommentare (1) | TrackBack
12.10.06
Dorfdisko
Für die Premiere des Musical-Projekts von Chorios letzten Samstag musste für eine Szene schnell noch ein Loop her, der im Hintergrund etwas Disko-Atmosphäre herstellt. Nur: Wie klingt Disko-Musik? Ich habe dann einfach beschlossen, dass four-on-the-floor + Synthesizer fast jeden irgendwie an Disko erinnern sollte.
Ich habe dann noch Apples MatrixReverb drüberlaufen lassen, um es so klingen zu lassen, als ob das Paar, das in der Szene miteinander redet, irgendwo an einem Tisch außerhalb der Tanzfläche sitzt.
Der Loop alleine wirkt etwas billig, aber in der Show hat er überraschend gut funktioniert.
Instrumente: Stylus RMX, Bass + Verzerrer-Plugin, Cheese Machine
Verfasst von crenz um 08:05 | Kommentare (0) | TrackBack
05.10.06
Aktuelle Auftritte
Auf der rechten Seite findet sich seit ein paar Tagen eine Liste mit den Auftritten, die ich in nächster Zeit spiele. Aktuell ist die Liste efreuerlicherweise ganz gut gefüllt.
Verfasst von crenz um 07:20 | Kommentare (0) | TrackBack
27.09.06
Songfinder
Beim Vorbereiten von Lead Sheets für einen Gottesdienst bin auf eine nützliche Seite gestoßen, mit der man recherchieren kann, in welchem Liederbuch ein bestimmter Song enthalten ist: der Lobpreis-Index.
Sehr nützlich, wenn man in der Musikrichtung was sucht.
Verfasst von crenz um 23:29 | Kommentare (0) | TrackBack
22.09.06
Konzerttipp 2
Dienstag, 28. November 2006, Theater im Spitalhof (Altstadt), Stadt Leonberg, 19.30 Uhr
Michael Schlierf, facing
Eintritt: €12 (erm. €10)
„facing“, die geniale und inspirierende neue Platte von Michael Schlierf hatte ich hier ja schonmal erwähnt. Das Ganze gibt's jetzt auch live! Leider habe ich noch nicht herausgefunden, ob es auch einen Vorverkauf gibt, aber ich werde auf jeden Fall hingehen. Hier noch die offizielle Beschreibung:
Eine Reise durch unterschiedlichste Musikstile – liebevoll und spontan, warm und klar. Ein einzigartiges Klangerlebnis mit Michael Schlierf, Piano und Johannes Killinger, Bass.
Von den Söhnen Mannheims: Ralf Gustke, Schlagzeug und Michael Koschorreck, Gitarre.VA.: Amt für Kultur der Stadt Leonberg
Mit Michael Schlierf werde ich übrigens am Sonntag (24.09) beim i.com spielen sowie (wie im letzten Jahr) auch bei der Messias Celebration von Treffpunkt Leben am 17. Dezember. Herzliche Einladung dazu!
Verfasst von crenz um 08:20 | Kommentare (1) | TrackBack
Konzerttipp 1
Samstag, 7. Oktober 2006, Festhalle Mönsheim, 20 Uhr
menschen - Premiere und CD-Präsentation
Eintritt: €5
Mit diesem Chor-Musicalprojekt von Chorios war ich dieses Jahr über immer wieder beschäftigt. Anfang des Jahres habe ich Bass eingespielt im Studio und im Verlauf dann noch einige Drumloops gebastelt und mich immer wieder in die Produktion eingemischt :-). Im Oktober wird das Musical in Mönsheim präsentiert.
Verfasst von crenz um 08:12 | Kommentare (0) | TrackBack
28.01.06
Saturday Night Jam
Eine kleine Improvisation.
Verfasst von crenz um 02:20 | Kommentare (1) | TrackBack
07.12.05
Weihnachtsmusik
Am Samstag werde ich bei der Messias Celebration von Treffpunkt Leben mitspielen, zusammen mit Michael Schlierf, Matthias Gassert und einem kleinen Chor. Zusammen mit ein paar klassischen Stücke sowie einigen Tänze wird es ein inspirierender Morgen werden. Falls du am Sonntag Zeit hast, würde ich mich freuen, dich dort zu sehen.
Verfasst von crenz um 02:27 | Kommentare (0) | TrackBack
Michael Schlierf: »facing«
Seit kurzem ist die neue CD von Michael Schlierf erhältlich. Im Gegensatz zu seiner letzten Platte (inspirations) ist er jetzt zusammen mit einer Band musikalisch unterwegs. Den Charakter der musikalischen Reise hört man der Platte an; insgesamt ergibt sich eine faszinierende Mischung aus arrangierten und improvisierten Elementen. Besonders beeindruckend finde ich die Vielfalt an Klängen, die sich aus den verschiedenen Instrumenten ergibt. Es fällt fast schwer zu glauben, dass vieles davon nicht vorher arrangiert wurde.
Reinhören kann man in das Album direkt auf der Homepage von Michael Schlierf (unter Audio » Facing). Für die Schweizer ist das Album sicher auch bald bei c|works erhältlich.
Verfasst von crenz um 01:10 | Kommentare (0) | TrackBack
12.09.05
Zurück von Gospel News
Wir sind zurück von der Tournee mit Gospel News, aber noch ziemlich kaputt... Dafür sind die ersten Presseberichte schon online:
- Treuchtlingen
- Bergische Morgenpost
- Remscheider Generalanzeiger (Scheditz? Zwei E-Gitarren? Singalesin? Naja...)
Verfasst von crenz um 23:47 | Kommentare (0) | TrackBack
21.08.05
Neues zum neuen alten Bass
In der Zwischenzeit habe ich den Bass mal etwas auseinandergenommen. Das Elektronikfach war sinnvollerweise zugeklebt, und beim Aufmachen fielen mir schon die Einzelteile entgegen. Danach lag der Bass erst einmal eine Woche rum.
Gestern habe ich mit einem Freund mal einen Nachmittag verbracht und versucht, eine Schaltung zu realisieren (sehr hilfreich waren dazu die Schaltbilder bei Seymour Duncan). Egal was wir versucht haben, es hat leider immer gebrummt (sogar beim direkten Anschließen des Pickups an die Buchse, ohne Potis). Es klingt nach einem Masseproblem.
Fazit: Der ganze Pickguard muss runter, und ich muss die Pickups direkt überprüfen.
Verfasst von crenz um 22:07 | Kommentare (0) | TrackBack
01.08.05
Mein „neuer“ Bass
Gestern beim Flohmarkt gefunden:
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Features:
- Vier Saiten (eine fehlt)
- Vermutlich Höfner-Tuner (einer fehlt), zwei Höfner-Tonabnehmer, Höfner-Bridge
- Korpus mit braunem Vinyl (!?)
Ich habe eine Weile gebraucht um mich für den Kauf zu entscheiden, vor allem weil ich den Bass dort nicht ausprobieren konnte. Letztendlich habe ich mich entschlossen, ihn einfach zu kaufen und gegebenenfalls weiterzuverkaufen. Der Bass schien mir aus den Sechzigern zu sein, und er ist in nicht sehr gutem Zustand: Jemand hat den Pickguard mit (vermutlich) Aluminiumfolie abgeklebt und mit einem Marker Linien drumherum gezeichnet. Zusätzlich zum 5-poligen DIN-Stecker gibt's ein „handgemachten“ Klinkenkabel mit Stecker, und an der Elektronik wurde wohl auch herumgebastelt.
Überraschenderweise funktioniert der Bass einigermaßen. Es scheint zwar innendrin eine Verbindung locker zu sein, aber man kriegt immer noch was raus. Und was ich gehört habe, hat mich überzeugt, dass der Bass die €40 wert war.
Obwohl auf dem Headstock kein Logo ist, könnte es trotzdem ein Höfner-Bass sein: Es sieht dem Höfner Model 182 recht ähnlich (Beim Model 185 sieht man das Vinyl sehr gut…).
To do:
- Höfner kontaktieren und nach dem Bass fragen
- Hals reinigen
- Saiten wechseln (vermutlich werde ich Flatwounds nehmen
- Fehlenden Tuner finden (vermutlich werde ich alle vier ersetzen)
- Ein paar oder alle Bünde auswechseln
- Pickguard entfernen, Elektronik reparieren, neuen Pickguard finden
- Klinkenkabel entfernen und lieber eine Buchse installieren
Verfasst von crenz um 14:05 | Kommentare (0) | TrackBack
27.06.05
Stoppt die Musikpiraten!
Die Meldung geistert gerade durch alle Medien: Eine von drei CDs ist „illegal“ (deutsch, englisch). Auf die böse Musikindustrie zu schimpfen, ist zur Zeit recht in, und ich reihe mich da eigentlich nur zögerlich ein. Ich bin kein Freund derer, die mit dem Kampf gegen die Musikindustrie lediglich ihren eigenen Geiz rechtfertigen wollen. Trotzdem, wenn ein dermaßen verzerrtes Bild in der Öffentlichkeit gezeichnet wird, ist Klarstellung notwendig.
Was mich erstens stört, ist die Monopolisierung von Kulturgut durch eine kleine Anzahl von Firmen. In den letzten Jahrzehnten wurde das Copyright in den USA stetig verlängert. Als Folge davon sind viele Werke bereits nicht mehr verfügbar, weil sie einerseits unter einem Copyright stehen, andererseits aber vom Rechteinhaber nicht mehr veröffentlicht werden (durchaus nicht im Einverständnis des Autors). Leider haben die Rechteinhaber hier nur Rechte und keine Pflichten.
Zweitens wird im Zusammenhang mit dem entstandenen Schaden von mehreren Milliarden Dollar auch immer wieder von den Künstlern geredet. Es kann aber nicht deutlich genug gesagt werden: Das Geld kommt bei den Künstlern nicht an. Unabhängige Künstler wie Steve Lawson haben zum Thema Musikpiraterie sowieso eine deutlich andere Meinung, aber auch etablierte Künstler wehren sich gegen diese Darstellung der IFPI. Courtney Loves Artikel bei Salon.com aus dem Jahr 2000 ist immer noch sehr, sehr lesenswert, und ich würde am liebsten den ganzen Artikel zitieren. Hier nur ein paar ausgewählte Ausschnitte, um zu demonstrieren, dass die aktuelle Debatte eigentlich nur eins zum Ziel hat: Die Pfründe des bestehenden Systems zu sichern.
When you look at the legal line on a CD, it says copyright 1976 Atlantic Records or copyright 1996 RCA Records. When you look at a book, though, it'll say something like copyright 1999 Susan Faludi, or David Foster Wallace. Authors own their books and license them to publishers. When the contract runs out, writers gets their books back. But record companies own our copyrights forever.
(…)Last November, a Congressional aide named Mitch Glazier, with the support of the RIAA, added a "technical amendment" to a bill that defined recorded music as "works for hire" under the 1978 Copyright Act.
(...)
(…)
Writing and recording "Hey Jude" is now the same thing as writing an English textbook, writing standardized tests, translating a novel from one language to another or making a map. These are the types of things addressed in the "work for hire" act.TLC declared bankruptcy after they received less than 2 percent of the $175 million earned by their CD sales. That was about 40 times less than the profit that was divided among their management, production and record companies.
Toni Braxton also declared bankruptcy in 1998. She sold $188 million worth of CDs, but she was broke because of a terrible recording contract that paid her less than 35 cents per album.
(…)Story after story gets told about artists -- some of them in their 60s and 70s, some of them authors of huge successful songs that we all enjoy, use and sing -- living in total poverty, never having been paid anything. Not even having access to a union or to basic health care. Artists who have generated billions of dollars for an industry die broke and un-cared for.
Kein Wunder, dass Courtney Love die Musikpiraten ganz woanders sieht (und da stimme ich mit ihr überein):
What is piracy? Piracy is the act of stealing an artist's work without any intention of paying for it. I'm not talking about Napster-type software. I'm talking about major label recording contracts.
Verfasst von crenz um 20:10 | Kommentare (0) | TrackBack
06.06.05
Durch AudioScrobbler mit Fans Kontakt aufnehmen
Steve Lawson ist Teil einer neuen Generation von Künstlern, die das Internet benutzen um sich selbst zu vermarkten. Er ist auch ein AudioScrobbler-Fan. Als ich ihn letztes Mal traf, wusste er sofort, dass ich auf einem der Spitzenplätze in seiner Fanliste war :-) (seither habe ich meine Statistik zurückgesetzt).
Vor einigen Tagen hatte ich noch ein interessantes Erlebnis mit AudioScrobbler: Yassine Dahbi hat sich in mein Gästebuch eingetragen und sich freut, dass es immer noch Leute gibt, die gerne seine CD hören. Witzigerweise weiß ich gar nicht viel über ihn – die CD war ein Zufallskauf in einem Brüsseler CD-Laden. (Übrigens gefällt mir die CD wirklich sehr gut.)
Leider hat er keine Kontaktdaten hinterlassen, also werde ich wohl Google bemühen müssen…



