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27.03.06
OnlinejournalismusOnline journalism
Nach Weiß und zusammen mit Braun ist Gelb laut Wikipedia die häufigste Farbe von Diamanten.
(After white, yellow and brown are the most frequent colours of diamonds according to Wikipedia.)
Nein, das ist kein „SpOn-Bashing“ – ich stehe dazu, dass ich dort öfters vorbeischaue. Aber dass in einem Artikel auf Spiegel online jetzt ganz offiziell auf Wikipedia als Recherchequelle verwiesen wird, ist schon interessant.
No, I'm not “bashing Spiegel online” – I admit that I like to read it regularly. But to find an article on Spiegel online that officially refers to Wikipedia as a source of research, well, that's interesting.
Verfasst von crenz um 22:40 | Kommentare (0) | TrackBack
22.03.06
Neue KocherkenntnisseNew cooking insights
Vor einiger Zeit hat mir ein Freund Pastinaken empfohlen – ein deutlich unterschätztes Gemüse, das angebraten einen leicht zimtigen Geschmack bekommt. Ein Blick ins Wörterbuch hat mir verraten, dass ich die Knollen in England schon als parsnips kennengelernt hatte. Ich habe daraufhin vor kurzem im Bioladen welche gekauft und mit etwas Curcuma, Knoblauch, gemischter Pfeffer und Lorbeer angebraten. Sehr lecker!
Heute habe ich herausgefunden, dass die restlichen Pastinaken auch in einem Curry sehr lecker schmecken, vor allem in Curry ohne Limetten. Leider habe ich in diesem Curry eine übrig gebliebene Limette resteverwertet. Schlechte Idee…
So was passiert halt, wenn man beim Kochen improvisiert. In Zukunft gelobe ich feierlich: Nix Saures im Curry mehr. Limetten kommen mir nur noch in Obstsalat und Tom Yam-Suppe.
A while ago, a friend recommended parsnips to me – a rather underrated vegetable that is not used a lot in Germany. I bought some in a local organic foods shop and fried them with a bit of curcuma, garlic, mixed pepper and laurel. Very nice!
Today I found out that the remaining parsnips taste very nice if you use them to cook curry, especially if you cook curry without lime. Unfortunately, I used a remaining lime for tonight's curry. Bad idea…
Well, that happens when doing improvised cooking. In future, I will not use sour stuff for curry anyomore, I promise! I will only use lime for fruit salad and tom yam soup.
Verfasst von crenz um 22:35 | Kommentare (0) | TrackBack
11.03.06
Was Mann trägtWhat suits you
Zur Zeit bin ich auf der Suche nach einem neuen Anzug. Neben der obligatorischen Fahrt nach Metzingen und dem Stöbern durch die Läden in der Königsstraße habe ich mich heute auch im Internet schlau gemacht.
Die deutsche Wikipedia ist nicht sehr ausführlich, aber die englische Wikipedia ist eine gute Quelle, um sich erst mal die Grundlagen zum Thema Anzug zu Gemüte zu führen – zum Beispiel, wie man das Ding denn eigentlich zuknöpft (bei Einreihern prinzipiell alle bis auf den untersten Knopf). Wissenswert ist auch der Unterschied zwischen einem Smoking (auf deutsch) und einem Pinguin Frack (auf deutsch).
In der Kategorie Männerkleidung findet sich noch anderes interessantes, u.a. der Anzug für faule Politiker. Gut ist auch der Hinweis auf Emily Posts Etiquette, ein Werk aus dem Jahre 1922. Das Fazit bisher: Prinzipiell sollte man sich mindestens fünf bis sechs Anzüge kaufen, dann ist man für alle Gelegenheiten gerüstet. Und das natürlich je mindestens zweimal – zum wechseln.
Das sehr sympathische Stoffwerk gibt für Einsteiger noch einige Tipps, wie man sich korrekt kleidet und macht richtig Lust auf den maßgeschneiderten Anzug.
Maßgeschneidertes gibt es auch bei TailorShirts – dort man kann selbst bei sich Maß anlegen und über das Internet Hemden bestellen. Hintergründe über die Firma konnte ich aber nicht in Erfahrung bringen. Ziami gibt da schon mehr von sich preis: Die maßgeschneiderten Hemden (und seit neuestem sogar Anzüge) werden in Thailand hergestellt – da sind die Preise nicht mehr verwunderlich. Der Vertrieb wird offiziell als Direktvertrieb dargestellt, beruht aber eigentlich auf MLM. Das System scheint recht erfolgreich zu sein, vertrauenswürdiger wird es dadurch nicht unbedingt…
Currently, I'm looking for a new suit. Apart from driving to Metzingen and browsing through the shops at Königsstraße I also went to Google to get some more information.
The respective articles on the German wikipedia are not very detailed, but the English version is a good start to know everything about suits zu Gemüte zu führen – for example, how to button them (button up all except the lowest button). It's also nice to know the difference between a black tie (what we call a “smoking” in German) and a penguin white tie.
In the German Wikipedia I found a few more interesting things, for example a suit for lazy politicians. I also enjoyed Emily Posts Etiquette, an øeuvre from 1922, which was referenced from Wikipedia. So it seems that to cover all occasions, I should buy at least five to six different suits. And of course, I should buy each suit at least twice so I can change daily.
The Austrian Stoffwerk has a few helpful hints how to dress correctly and really makes me want to have a suit cut to measure.
TailorShirts also offers shirts cut to measure – you have to measure yourself, then you can order your shirts via the internet. I didn't manage to find out anything about the company, though. Ziami is less secretive: Their shirts and suits are manufactured in Thailand, which explains their incredibly low prices. According to them, their distribution is based on direct marketing, but to me, it seems more like an MLM scheme. They seem to be rather successful, but that doesn't mean they're trustworthy…
Verfasst von crenz um 20:55 | Kommentare (0) | TrackBack